Kinderrechtskonvention

Die UN-Konvention über die Rechte von Kindern – Eure Rechte! – wurde am 20. November 1989 von der UNO-Vollversammlung angenommen. UN steht dabei für United Nations, also die Vereinten Nationen. Nach einigen rechtlichen Prozeduren, wie etwa der Zustimmung von Bundesrat und Bundestag, ist die UN-Kinderrechtskonvention auch in Deutschland unterzeichnet worden. Dies war am 5. April 1992. Der Kinderrechtskonvention sind fast alle UN-Mitgliedsstaaten beigetreten (außer Somalia, Südsudan und USA). Die Grundsätze der Konvention machen deutlich, dass für eure Entwicklung gute Rahmenbedingungen gesetzt werden sollen und damit wichtige Voraussetzungen für den Schutz der Kinder weltweit geschaffen werden. Die Kinderrechtskonvention gilt dabei, nach der Definition, für alle Kinder bis 18 Jahre. Deutschland unterstützt und fördert die weltweite Verbreitung der Kinderrechte. Der letzte Schritt wäre die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Die zuständige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betont: „Kinderrechte müssen einklagbar sein […], damit endlich alle Kinder zu ihrem Recht auf ein gesundes und gleichberechtigtes Aufwachsen kommen“.

 Für wen gilt die Konvention

Die „UN-Konvention über die Rechte des Kindes“ gilt für alle Personen bis 18 Jahre, die noch nicht volljährig sind. Unabhängig von der Hautfarbe, der sozialen, kulturellen oder ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion oder einer Behinderung ist sie für alle Kinder gültig.


Quelle:

UN Kinderrechtskonventionen Artikel 1 und 2